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24.06.2009

Zs.: Trivium 3/2009 - "Droits subjectifs et droits de l'homme" / "Subjektive Rechte und Menschenrechte"

  • Disziplinen: Literaturwissenschaft, Sprachwissenschaft, Medien-/Kulturwissenschaft
  • Sprachen: Französisch

Trivium präsentiert einschlägige deutsche Fachpublikationen in französischer und umgekehrt relevante französische Beiträge in deutscher Übersetzung.

 

Zum Inhalt der Ausgabe 3 :

 

Menschenrechte, subjektive Rechte, Menschenwürde sind Begriffe mit universellem Anspruch. Ihre nationalen Lesarten nähren sich jedoch zu signifikanten Teilen aus partikularen Traditionen und Rezeptionsweisen. Eine Konfrontation der aktuellen Debatten in Deutschland und Frankreich und ihrer Verwurzelung in unterschiedlichen Wissenschaftstraditionen – darum geht es in diesem Heft von Trivium – ist ein notwendiger Schritt, um die Diskussion voranzubringen.

 

Introduction/ Einleitung

Catherine Colliot-Thélène

L’interprétation des droits de l’homme : enjeux politiques et théoriques au prisme du débat français

Die Interpretation der Menschenrechte. Politische und theoretische Herausforderungen im Spektrum der französischen Diskussion.

Traduit par : Achim Russer

 

Christoph Menke

Subjektive Rechte und Menschenwürde. Zur Einleitung.

Droits subjectifs et dignité humaine. En guise d’introduction.

Traduit par : Olivier Mannoni

 

Textes traduits en français

 

Hauke Brunkhorst

Droits de l’homme et souveraineté – un dilemme ?

Traduit par : Denis Trierweiler

 

Niklas Luhmann

De la fonction des « droits subjectifs »

Traduit par : Olivier Mannoni

Niklas Luhmann

La théorie de l’ordre et les droits naturels

Traduit par : Olivier Mannoni

 

Christoph Menke

De la dignité de l’homme à la dignité humaine : le sujet des droits de l’homme

Traduit par : Denis Trierweiler

 

Textes traduits en allemand

 

Etienne Balibar

Die Proposition Égaliberté (»Gleichfreiheit«)

Traduit par : Achim Russer

 

Catherine Colliot-Thélène

Für eine Politik der subjektiven Rechte: der Kampf um Rechte als politischer Kampf

Traduit par : Bernd Schwibs

 

Claude Lefort

Politisches Denken im Angesicht der Menschenrechte

Traduit par : Achim Russer

 

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Trivium - Deutsch-französische Zeitschrift für Geistes- und Sozialwissenschaften

 

Trivium ist eine von den Éditions de la Maison des sciences de l'homme (Paris) herausgegebene Online-Zeitschrift. In Trivium werden einschlägige deutsche Fachpublikationen zum ersten Mal in französischer und umgekehrt relevante französische Beiträge in deutscher Übersetzung präsentiert. Trivium ermöglicht es dem Leser, online und kostenfrei auf zentrale, zunächst in renommierten Fachzeitschriften abgedruckte Aufsätze zugreifen zu können, die unter Geisteswissenschaftlern nachhaltige Resonanz ausgelöst haben. Das Journal hat sich die konsequente Anwendung des Konzepts der "regards croisés" ebenso zum Ziel gesetzt wie die Verwirklichung eines reinen open-access Publikationsprinzips, das der mit jeder Ausgabe wechselnden Fachperspektive gerecht wird. Ein besonderes Anliegen ist den Herausgebern die Multiperspektivität und der kritische Ansatz des Journals, das kontroversen Meinungen ganz bewusst ein Forum bieten will.

 

Die Zeitschrift ist grundsätzlich offen für Vorschläge zur Übersetzung und Veröffentlichung von Artikeln bzw. Themenausgaben, die von einzelnen Forschern oder Forschergruppen jederzeit an die Herausgeber gerichtet werden können

Trivium wird von deutscher Seite durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), die Robert Bosch Stiftung sowie die DVA-Stiftung, auf französischer Seite durch die Agence nationale de la recherche (ANR), das Centre national de la recherche scientifique (CNRS) und die Délégation à la langue française et aux langues de France (Ministère de la culture, Paris) gefördert und entsteht in enger Zusammenarbeit mit dem Deutschen Historischen Institut (Paris), dem Deutschen Forum für Kunstgeschichte (Paris), der Mission historique française en Allemagne (Göttingen) und dem Centre Marc Bloch (Berlin).

 

trivium.revues.org/index3262.html

Von:  Lilian Landes

Publiziert von: Kai Nonnenmacher